Arbejdermuseet

Das Hauptanliegen des Arbeitermuseums ist die Alltagsgeschichte, die in vier ständigen Ausstellungen präsentiert wird. Im Mittelpunkt stehen dabei die letzten 150 Jahre – die Ursprünge der Industriearbeit und der Aufstieg des Industriearbeiters werden detailliert beleuchtet. Eine Epoche, in der sich das Leben der Familie ganz auf Arbeit, Lohn und Freizeitbetätigungen konzentrierte.

Da viele Künstler von der Geschichte der Arbeiter und ihrem alltäglichen Leben fasziniert waren und in den Mittelpunkt ihres Schaffens stellten, finden sich ihre Werke sowohl in den ständigen als auch in den Dauerausstellungen.

Das Museum befindet sich im ehemaligen Versammlungshaus der Arbeiter mitten in Kopenhagen. Es wurde 1879 gebaut, und als ältestes seiner Art in den skandinavischen Ländern steht es unter Denkmalschutz.
Die meisten Ausstellungen basieren auf dem Prinzip, dass der Besucher die einzelnen Abschnitte möglichst sinnlich erfasst und erlebt. Geschichte wird erzählt und vorstellbar gemacht – der Besucher soll nicht trocken belehrt werden.

Ausstellung über die 1950er Jahre    
Die Krise der 30er Jahre ging zu Ende, und im Alltagsleben rückte zunehmend deutlicher der „American way of life“ in den Mittelpunkt. Integriert in die Ausstellung ist eine Kaffeebar, in der Besucher eine echte Tasse Rich`s Kaffeeersatz kaufen können, sowie eine Geschäftsstrasse und eine typische Wohnung jener Zeit.

Ausstellung über die Familie Sørensen: eine Arbeiterfamilie in Kopenhagen 1885-1990
Das Leben der Familie Sørensen wird fühlbar. Eltern und 8 Kinder im Jahre 1915.

Eine Wohnung aus den 1930er Jahren
Das Hauptthema jener Zeit: Arbeitslosigkeit. Die in ihren Lebensumständen dargestellten Menschen sind auch davon betroffen. Fünf Kinder gehören zur Familie, der Vater ist arbeitslos, und die Mutter arbeitet als Putzfrau.

Industriearbeit
Ihre Wurzeln und Umstände bestimmen die neue ständige Ausstellung.