ARoS

Dass Kunstmuseum ARoS in Århus/Dänemark wurde im April 2004 fertig gestellt. Es liegt neben der Konzerthalle und dem Rathaus. Die verantwortlichen Architekten hatten bei einem internationalen Wettbewerb schon im Jahr 1997 mit ihrem Entwurf gewonnen.

Der rote Ziegelkubus umfasst zehn Geschosse und ist unterteilt durch einen öffentlichen Weg, der den Zugang zu beiden Eingängen des Kunsthauses ermöglicht (ein öffentlicher Bereich für die Ausstellungen sowie ein administrativer Service-Bereich). Diese Mischung aus Treppe und Rampe wird „Trampe“ genannt und läuft auf der Nordseite als Treppe aus dem Kubus hinaus, während sie auf der Südseite in zwei geneigte Ebenen weiter geführt wird. Wer nur auf der Trampe unterwegs ist, bezahlt übrigens keinen Eintritt.

Das Konzept der Verknüpfung des Museums mit seinem städtischen Umfeld schafft auf beeindruckende Weise zugleich einen geschützten als auch einen öffentlichen Raum. Menschen werden schon durch die Bauweise eingeladen, näher zu kommen, Neugier zu entwickeln oder sich auch zunächst nur behutsam von außen zu nähern, um dann vielleicht zu beschließen, dass ein Besuch des Museums lohnt.

Im ARoS-Museum wird dänische Kunst präsentiert: Installationen mit Licht und Video sowie Wechselausstellungen unterschiedlicher Thematik. Im Tiefgeschoss befinden sich neun Räume, in denen übergroße Kunstinstallationen Platz finden, ohne durch große Säulen oder andere bauliche Abgrenzungen eingeschränkt zu sein. Die Gestaltung im Innern ist ausgesprochen zurückhaltend: Weiße Wände und ein geschliffener Betonfußboden bilden den Rahmen für die ausgestellten Kunstwerke und rücken sie ganz und gar in den Mittelpunkt des Geschehens. Eine Ausnahme bildet das oberste Geschoss, in dem die dänischen Klassiker untergebracht sind. Hier gibt es ein Holzparkett.
Alle zehn Geschosse des Museum können barrierefrei erschlossen werden.

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