Auswandern nach Dänemark

Deutschland erlebt in den letzten Jahren eine regelrechte Auswanderungswelle. Weil viele in Deutschland keine Chance für sich sehen, wagen sie den Schritt ins Ausland. Vor allem skandinavische Länder stehen bei Familien mit Kindern ganz oben auf der Liste der Traumziele. Sie versprechen sich dort meist eine bessere Schulbildung, eine bessere soziale Absicherung und einen besseren Lebensstandard. Dabei vergessen sie jedoch, dass das Lohnniveau im Vergleich zu den Lebenshaltungskosten relativ gering ist. Viele unterschätzen auch die Sprachbarriere im Alltag. Englisch funktioniert vielleicht im Urlaub. Wer längerfristig in Dänemark bleiben und arbeiten will, muss Dänisch lernen.

 

Dänische Behörden machen es deutschen Arbeitnehmern relativ leicht, dort eine Arbeit aufzunehmen. Weil Deutsche EU-Bürger sind, brauchen sie weder Visum noch Arbeitserlaubnis für einen Arbeitsaufenthalt in Dänemark. Nach drei Monaten muss jedoch eine Aufenthaltserlaubnis beantragt werden. Sofern sich der Antragsteller zu diesem Zeitpunkt in einem festen Arbeitsverhältnis befindet, wird diese problemlos erteilt.

 

Internationale Stellenbörsen, die Zentralstelle für Arbeitsvermittlung (ZV) und die European Employment Services (Eures) wissen in der Regel sehr genau, welche Bedingungen für die Arbeitsaufnahem erfüllt sein müssen und in welchem Land welcher bedarf an welchen Fachkräften besteht. In Dänemark, zum Beispiel, besteht immer Bedarf an Fachkräften aus den Bereichen Gastronomie, Landwirtschaft und Gesundheitswesen. Auch Handwerker, Bauarbeiter und Ingenieure haben gute Chancen auf dem dänischen Arbeitsmarkt.

 

Die Deutsch-Dänische Handelskammer informiert auf ihrer Homepages über die 500 größten Firmen und übernimmt auch die Vermittlung von Arbeitnehmern an die entsprechenden Unternehmen.