Öresundbrücke

Die Öresundbrücke ist heute die weltweit längste Schrägseilbrücke, und ist nutzbar sowohl für den Straßen-, wie auch für den Eisenbahnverkehr. Die Öresundbrücke ist ein Teil der Öresundverbindung, die die dänische Hauptstadt Kopenhagen mit der Stadt Malmö in Schweden verbindet. Die Brücke hat eine Gesamtlänge von 7845 Metern, und die Nutzung der mittleren Hochbrücke ist möglich über die Zufahrt von zwei Rampenbrücken. Die östliche Rampenbrücke besteht aus insgesamt 28 Brückenfeldern, und hat eine Gesamtlänge von 3739 Metern. Die westliche Rampenbrücke weist eine Gesamtlänge von 3014 Metern auf, und hat insgesamt 22 Brückenfelder.

 

Zwischen den beiden Rampenbrücken befindet sich die 1092 Meter lange Hochbrücke mit einer gesamten Feldspannweite von 490 Metern. Diese Hochbrücke ist die eigentliche Öresundbrücke, und ihre Pylone bestehen aus Stahlbeton, und weisen eine Höhe von rund 206 Metern auf. Darüber befindet sich ein doppelstöckiger Überbau mit einer Höhe von 11 Metern, und einer Breite von 30 Metern. Der Aufbau besteht aus einer Stahlbetondecke, auf deren Oberdeck eine vierspurige Autobahn angeordnet ist. In den eingebauten Fachwerkträgern liegen die Eisenbahngleise. Derzeit ist die Nutzung für Fahrradfahrer noch nicht möglich, und bei einem normalen Wasserstand hat die Hochbrücke derzeit eine Durchfahrtshöhe von 57 Metern.

 

Der Bau der Brücke hat rund 1 Milliarde Euro gekostet, und innerhalb von nur 40 Monaten war der Bau abgeschlossen. Möglich war dies weil zu rund 90% Großfertigteile verwendet wurden, vor allem waren dies die aufgebauten Pfeiler, die Brückenträger und die Fundamentblöcke. Am 01.07.2000 wurde die Öresundbrücke für den normalen Straßenverkehr freigegeben.