Storstrombrücke

Im Jahr 2018 soll die erste Brücke stehen die Deutschland und Dänemark direkt verbindet. Nach langen Verhandlungen haben sich die beiden Länder über den Bau einer Brücke geeinigt, die beide Länder über den Fehmarnbelt verbinden soll. Die Stortstrombrücke soll bis zum Jahr 2018 fertig gestellt sein, und beide Länder, sowohl Dänemark wie auch Deutschland haben den Bau durch eine Absichterklärung besiegelt. Der letzte Schritt der noch erfolgen muss ist dass beide Länder den Beschluss bestätigen, damit danach die Ausarbeitung eines Staatsvertrages erfolgen kann.

 

Bereits seit über 15 Jahren ist eine Brücke in Planung, der Bau jedoch war vor allem in Deutschland immer umstritten. Die Kosten für die Brücke sollen sich auf rund 5,6 Milliarden Euro belaufen, wovon der größte Teil von 4,8 Milliarden Euro von Dänemark getragen wird. Mit diesen Kosten soll somit der dänische Staat der alleinige Eigentümer der Brücke werden.

 

Deutschland übernimmt dabei den geringeren Teil der Hinterlandanbindung der Brück auf deutschem Gebiet. Zuerst wurde in Betracht gezogen einen Tunnel unter der Ostsee zu bauen, nach einigen Überlegungen wurden diese Pläne jedoch wieder verworfen. Die Brücke solle eine Gesamtlänge von 19 Kilometern haben, und wird die Stadt Rodbyhavn auf der dänischen Insel Storstrom, und die Stadt Puttgarden auf der Insel Fehmarn miteinander verbinden.

 

Die Storstrombrücke wird somit die letzte Lücke der Verkehrsanbindung von Hamburg nach Kopenhagen schließen, und die Fahrtzeit beträgt dann lediglich nur noch rund 3 Stunden. Derzeit müssen die Urlauber mit dem Fährenverkehr mit rund 4 Stunden rechnen. Die Kosten die für die Nutzung der Brücke anfallen werden voraussichtlich um die 50 Euro betragen, genau die gleichen Kosten die derzeit für eine Fährverbindung anfallen.