Dänemark für Sparfüchse – so geht’s!

KopenhagenDänemark ist ein teures Pflaster, das müssen unerprobte Urlauber in dem skandinavischen Land immer wieder aufs Neue feststellen. Unter anderem liegt das an der höheren Mehrwertsteuer, aber auch die Infrastruktur des Landes muss aufgrund der Größe und der Entfernungen mit weitaus höheren Budgets bemessen werden. Andererseits machen die wesentlich höheren Löhne dort das Leben für die Bürger durchaus erstrebenswert. Aber wie kann der Durchschnittstourist, der rund 15-20% mehr als in Deutschland zahlt, bei einem Urlaub eigentlich trotzdem clever sparen?

Reisekosten minimieren

Spritpreise in Skandinavien sind rund 10% teurer als in Deutschland, in Norwegen müssen sich Urlauber sogar auf etwa 30% einstellen. Da viele Rundtouren durch das Land gern mit dem Wohnmobil unternommen werden, kommen so bedingt durch die teilweise riesigen Entfernungen schnell große Beträge zusammen, die die Fahrtkosten entsprechend beeinflussen. Günstig reisen ist aber durchaus möglich, denn viele gute und preiswerte Busverbindungen führen durch Dänemark und auch Bahnreisen sind vergleichsweise günstig. Selbst das Fliegen ist in dem nordischen Länderverbund preiswert zu ermöglichen. Nicht zuletzt sollten interessierte Urlauber aber auch darauf achten, ihre Reise möglichst früh zu planen, Flugpreise nach Dänemark zu vergleichen oder möglicherweise von Last Minute oder Frühbucherrabatten Gebrauch zu machen.
 

Clever sparen im Alltag

Auch die Lebensmittel und generellen Lebenserhaltungskosten sind in Dänemark etwas erhöht und können bei sorglosem Umgang schnell ein Loch in die Haushaltskasse reißen. Vergleichsweise teuer sind die Lebensmittel übrigens deshalb, weil nur wenige Lebensmittelketten im Land vertreten sind und der Handel demnach mit wenig Konkurrenz zu kämpfen hat. Auch hier wurde mittlerweile jedoch Abhilfe geschafft, denn günstige Ketten wie Lidl und Aldi haben Fuß gefasst und bieten deutlich reduzierte Waren für jedes Budget. Häufig sogar günstiger als in Deutschland finden sich dagegen frisches Gemüse vom Bauern oder auch Fisch, der direkt im Hafen gekauft werden kann. Einen Bogen sollten Touristen dagegen um hochprozentigen Alkohol, Tabakwaren sowie häufig auch elektronische Geräte machen, denn diese sind in der Regel wesentlich teurer und teilweise mit speziellen Sondersteuern belegt. Sinnvoll kann es daher beispielsweise auch sein, die gewünschten Getränke und Lebensmittel für die erste Woche einfach von vornherein mitzunehmen und so noch ein wenig zusätzliches Sparpotenzial zu nutzen.

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