Givskud Zoo

Jacob Hansen gründete 1969 den Löwenpark (später Givskud Zoo), nachdem er die Behörden davon überzeugt hatte, dass sein Projekt sicher und erfolgreich sein würde. Seine Idee, einen Zoo- und Safaripark zu kombinieren und Tiere auf naturnahe Weise in großen Gehegen zu präsentieren, indem die Besucher zwischen ihnen hindurchfahren, hat seitdem zehn Millionen Menschen angelockt. Der  Givskud Zoo sollte Teil einer jeden ausgedehnten Städtereise sein.

Mehr als 120 verschiedene Tierarten aus fünf Kontinenten können auf 116 ha im eigenen Auto, zu Fuß oder vom Bus aus bestaunt werden. Ein Drittel der 120 verschiedenen Tierarten im Park gehören zu den gefährdeten Arten, zu deren Erhaltung der Givskud Zoo mit beitragen möchte.

Als Jacob Hansen 1971 starb, übernahm die Familie seine weit reichenden Aufgaben und führte den Löwenpark bis 1983 weiter. Danach entschloss man sich, ihn rechtlich in eine Stiftung umzuwandeln und in Givskud Zoo umzubenennen. Im Jahre 1989 wurde er staatlich anerkannt und erhält seither finanzielle Zuwendungen vom Dänischen Kulturministerium.

1998 kam wurde eine Gorillafamilie aus dem Kopenhagener Zoo im Givskud aufgenommen, was in diesem Jahr über 440.000 begeisterte Besucher in den Zoo lockte. Das Geschehen um das Gorillamännchen Samson und seine Familie wurde im ganzen Land bekannt, als ihre Umsiedlung im Mittelpunkt einer Fernsehserie stand. Hinsichtlich der Nashorn-Familienplanung haben die Verantwortlichen ein gutes Händchen bewiesen. In einer neuen Stallanlage ist bereits mehrfach für Nachwuchs gesorgt worden. Eine Anlage für Lemuren aus Madagaskar, die vom EAZA-Verband (European Association of Zoos and Aquaria) initiiert wurde, ist ebenfalls entstanden.

Seit Ende 2007 sind die Zoobetreiber unter anderem damit beschäftigt, neue Richtlinien und Pläne für die weitere Entwicklung des Geschehens im Givskud Zoo zu entwickeln.