København Zoo

Der Zoo Kopenhagen wurde 1859 gegründet und ist damit der älteste Zoo Dänemarks und einer der ältesten Tiergärten in Europa. Ungefähr 3300 Tiere und 264 Arten sind dort zu Hause.

Der Park ist als Geozoo konzipiert, was bedeutet, dass die einzelnen Tierarten nicht in Familien und Klassen gehalten werden, sondern nach ihren Herkunftsgebieten und den Erdteilen, aus denen sie stammen. Der Zoo leistet bei der Haltung von nordländischen Tieren (Bär, Wolf, Moschusochse) herausragende Arbeit. Eine weitere Attraktion stellt das Giraffenhaus dar sowie der Tropical Zoo und das Nachttierhaus. Er ist darüber hinaus der einzige Zoo, der außerhalb Australiens die Möglichkeit geschaffen hat, den Tasmanischen Teufel zu beobachten.

Mit seinen bestehenden sowie den gerade im Aufbau befindlichen Neuanlagen kann sich der Zoo zu den besten Europas zählen. Erst 2008 ist das neue Elefantenhaus eröffnet worden, das vom britischen Architekturbüro Foster + Partners entworfen wurde und den Parkbesuchern ermöglicht, die Tiere zu beobachten.
Die Idee des Zoos geht zurück auf das Engagement des dänischen Ornithologen Niels Kjærbølling, der 1851 den Berliner Zoo besucht und sich daraufhin entschlossen hatte, eine ähnliche Anlage in Kopenhagen zu schaffen. Es gelang ihm, König Frederik VII. für die Idee zu gewinnen. Man überließ Kjærbølling den Sommergarten „Prinsess Vilhelmines Have“ (der Garten der Prinzessin Vilhelmine), und am 20. September 1859 öffnete der Zoo seine Pforten.

Die ersten Tiere waren Adler, Hühner, Enten, Eulen, Kaninchen, ein Fuchs, eine Robbe in einer Badewanne und eine Schildkröte in einer Wanne. In seinen frühen Jahren war der Zoo darauf konzentriert, viele verschiedene Tierarten vorzustellen. Erst später wurde die Vielfalt aus Rücksicht auf die Tiere reduziert.