Nordjyllands Kunstmuseum

Nordjyllands Kunstmuseum, das zwischen 1968 und 1972 erbaut wurde, ist besonders bekannt durch seine markante Architektur. Große weitläufige Räume bieten der ausgestellten Kunst einen beeindruckenden Rahmen, den die berühmten Architekten Elissa und Alvar Aalto sowie Jean-Jacques Baruël entworfen haben. Das Museum ist als flexibler Bau gestaltet. Ein System mobiler Trennwände ermöglicht eine Änderung des Raumcharakters und die Anpassung an die jeweiligen geforderten Bedingungen, unter denen die Kunst am besten zur Geltung kommt. Einzigartige Beleuchtungsverhältnisse unterstützen dieses Bemühen.

Die ständige Sammlung beinhaltet dänische und internationale Kunst von 1900 bis heute und umfasst u.a. die beste Cobra-Sammlung Dänemarks aus den Jahren 1939-50. Hinzu kommen wechselnde Sonderausstellungen, ein Skulpturenpark mit Amphitheater, Führungen und Filme sowie Sonderaktionen für Kinder. Die Arbeiten von Künstlern der klassischen Moderne wie Pablo Picasso, Fernand Léger, Asger Jorn oder Victor Vasarely erregen natürlich besonderes Interesse.

In der ständigen Sammlung wird die Entwicklung der Kunstgeschichte vom Naturalismus über die abstrakte Kunst bis hin zu den neuen experimentellen Kunstformen nachvollzogen. J.F. Willumsen steht dabei als dänischer Vertreter im Mittelpunkt. Ihm zur Seite stehen Künstler der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts wie Vilhelm Lundstrøm, Edvard Weie, Jens Søndergaard und Erik Hoppe. Bedeutende dänische Künstler aus der Jahrhundertmitte wie Wilhelm Freddie, Ejler Bille, Egill Jacobsen, Asger Jorn, Carl-Henning Pedersen, Sonja Ferlov Mancoba, Richard Mortensen und Robert Jacobsen werden ebenso präsentiert. Vertreter des späten 19. Jahrhunderts sind u.a. Willy Ørskov, Poul Gernes, Mogens Møller, Kirsten Christensen, Kirsten Ortwed, Kehnet Nielsen und Ingvar Cronhammar. Ein Schnittpunkt internationaler mit der dänischen Kunst ergab sich Mitte des 19. Jahrhunderts durch das Schaffen von Künstlern wie Max Ernst, Fernand Léger, Karel Appel, Constant, Victor Vasarely und Serge Poliakoff.

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