Randers Regnskov

Der Randers Regenwald ist ein Tropenzoo. Er wurde im Juni 1996 eingeweiht und war von Anfang an ein großer Publikumserfolg. Besucher bewegen sich unter den gleichen räumlichen und klimatischen Bedingungen wie die Tiere des Zoos.

Die Asien-Kuppel umfasst ein Areal von 700 Quadratmetern und ist 14 Meter hoch. Die Luftfeuchtigkeit beträgt nahezu einhundert Prozent bei ganzjährigen Temperaturen zwischen 22 und 27 Grad. Ein steil verlaufender Pfad führt bis zum höchsten Aussichtspunkt. In einem Abschnitt mit Aquarien werden asiatische Fische und Schildkröten vorgestellt, im großen Gehege können asiatische Zwerg-Otter und Kapuzen-Gibbons beobachtet werden. Hinzu kommt eine große Anzahl freifliegender Vögel, zu denen auch über 20 Fliegende Hunde zählen.
Im neu eröffneten Schlangentempel befinden sich Pythons und Nattern, außerdem frei lebende Spinnen, Geckos und Kröten. Beim Bau der Anlage standen die Tempelruinen in Angkor, Kambodscha, Pate. Nun gibt es auch mehr Platz für die schnell gewachsene Albinopython.

Die südamerikanische Kuppel ist die größte der drei Regenwald-Kuppeln. Sie verfügt über ein Areal von 2000 Quadratmetern und ist 25 Meter hoch. Sie vermittelt das Gefühl, sich in einem dichten Regenwald zu befinden. Eine Vielzahl verschiedener südamerikanischer Tiere ist hier zu Hause wie die eigenartige Seekuh und der Halsband-Pecaris. Auch frei fliegende Ara-Papageien sind zu bestaunen. Die meisten Besucher sind von den vielen frei lebenden Affenarten besonders begeistert, zumal die Tiere sehr zutraulich sind.
Der Streichelzoo auf dem Außenspielplatz bietet (nicht nur) Kindern die Möglichkeit, dänischen Landkaninchen und afrikanischen Zwergziegen nah zukommen.

Die Afrika-Grotte ist ein Element der Afrika-Kuppel. Sie wird von einem Schwarm großer Fledermäuse bewohnt, die an der Decke oder in der Tropfsteinhöhle hängen oder umherflattern. Die Grotte wird deshalb auch lediglich durch Fledermaus-Lampen erhellt.