Ærø

Nicht nur die Dänen selbst sind von „ihrer“ Insel überzeugt, auch in den internationalen Touristenkreisen ist Ærø als ausnahmslos idyllisch und als der Inbegriff Dänemarks bekannt. Die knapp 90km² große Ostseeinsel, auf der ungefähr 6700 Dänen wohnen liegt südlich der Insel Fünen. Diese Trauminsel bietet ihren Besuchern wirklich ein vielfältiges Programm. Natürlich steht auch hier, wie in den meisten Teilen Dänemarks, die Natur an oberster Stelle. Allerdings kann sich Ærø auch wahrlich nicht über einen Mangel an historischen Orten und/oder Bauwerken beklagen. Auch, wenn man in den kühleren Monaten eher nicht in der Ostsee baden kann, so kann auf Ærø auch dann eine Menge erleben. Man erreicht die Insel von Fünen, Langeland oder Als mit der Fähre.


Natur Ærø

Am Strand von Ærøskøbing wird man meist Familien mit kleineren Kindern antreffen, denn das Wasser ist nicht sehr tief, so dass sich die Kleinen hier wohl ziemlich sicher fühlen dürften. Die kleinen Badehäuschen am Rande des Stranden vermitteln dem Besucher ein klein wenig das Flair der 1950er/60er Jahre. Auch langen und ausgiebigen Spaziergängen kann man die wundervolle Landschaft genießen. An der Südküste befindet sich eine recht beeindruckende Steilküste, die unter Naturschutz steht. Von hier oben aus kann man das Meer überblicken, bei schönem Wetter kann man sogar bis nach Als blicken. Auf Ærø gibt es gleich mehrere Feuchtgebiete, in denen man sowohl die ausgefallensten Pflanzen als auch jede Menge Vögel beobachten kann.

Ausflugsmöglichkeiten Ærø

Hobby und Sportangler finden an den Küsten von Ærø jede Menge Möglichkeiten zum Angeln. Mit einem Rad, welches man sich durchaus auch auf Ærø ausleihen kann, macht es besonders viel Spaß, die natürliche Schönheit der Insel für sich zu entdecken. Einen malerischen, recht altertümlich anmutenden Yachthafen findet man im Osten der Insel, in Marstal. Überhaupt brilliert die größte Inselstadt wegen ihrer kleinen Gassen und gemütlichen Cafés. Hier in Marstal befindet sich das Søfartsmuseet, in welchem man anhand von vielen kleinen und größeren Gegenständen viel über die Seefahrtsgeschichte in Erfahrung bringen kann. In keinem Fall sollte man vergessen die Inselhaupt Ærøskøbing zu besuchen, denn in keiner Stadt der Insel erfährt man mehr über die Geschichte Ærøs. Übrigens kann bei etwas schlechterem Wetter auch einem der vielen hier ansässigen Kunsthandwerkern bei der Arbeit zuschauen.

Sehenswürdigkeiten Ærø

Wer auf Ærø seinen Urlaub verbringt, der sollte sich in Ærøskøbing unbedingt das Heimatmuseum anschauen, denn die Geschichte der Insel ist recht lang und wird dem Publikum hier auf eine ziemlich interessante Art und Weise nahe gebracht. Für Kunstliebhaber bietet sich ein Besuch in Hammerichs Hus an, dieses Haus ist reich an Antiquitäten, die bis in das 18.Jahrhunder zurückreichen. Im Nordwesten der Insel liegt die alte Fischereistadt Søby, in der gleich zwei interessante Bauwerke stehen: Einmal ist des die Kirche Marina und einmal ist es die alte Mühle Søby Mølle, aus dem Jahre 1881. Die Burgruine Søbygaard ist voll mit Schätzen aus dem Mittelalter. Auch die Renaissancezeit hat hier ihre Spuren hinterlassen. Es empfiehlt sich tatsächlich, die ganze Insel nach kulturellen und künstlerischen Highlights abzusuchen, denn mit Sicherheit wird man in jedem noch so kleinen Dörfchen auf die eine oder andere Weise fündig werden.