Ribe VikingeCenter

Ein Besuch im Ribe VikingeCenter vermittelt nicht nur auf anschauliche Weise neues Wissen über die Wikingerzeit, er stellt auch ein einzigartiges Erlebnis dar. Die Besucher bewegen sich durch rekonstruierte Wikingeranlagen in realistischer Gröβe, die von „echten“ Wikingern bewohnt sind, denen man bei der Arbeit zuschauen und viele Fragen stellen kann. Natürlich tragen die Bewohner Wikingerkleidung und arbeiten mit rekonstruierten Werkzeugen und Techniken.

Bei dem Versuch, einer Zeitepoche wirklich nahe zu kommen, sind Aktivitäten im Alltag von entscheidender Bedeutung. Im Ribe VikingeCenter besteht täglich die Möglichkeit, einen Blick in original arbeitende Werkstätten zu werfen. Der Besucher trifft auf Wikinger, die auf der Grundlage von archäologischer Dokumentation, historischer Tradition und Überlieferungen Werkzeuge benutzen und Techniken verwenden, wie sie damals zum Leben und Arbeiten gehörten. Einzelne Bereiche sind auch für Besucher und ihre Versuche, als Wikinger zu bestehen, geöffnet.
Das alte germanische Wort  ”rûna” bedeutet soviel wie Flüstern oder auch Raunen, Rat oder Geheimnis. In der Wikingerzeit glaubte man, dass Worte in Form von Runen konkret Einfluss auf tatsächliches Leben nehmen könnten. Im Ribe VikingeCenter hat der Runenritzer Erik der Rote in 300 Stunden 4,8 Tonnen Granit in ein Denkmal für die Macht und den Einfluss des Groβbauern Vestein verwandelt.

Das Ribe VikingeCenter hat sich zum Ziel gesetzt, Ribes Wikingerzeit durch rekonstruiertes Milieu nachzuempfinden und weiter zu vermitteln. Gleichzeitig wird mit Hilfe experimenteller Archäologie erforscht, welche Techniken und Hilfsmittel bei der Herstellung von Gebäuden, Trachten, Gerätschaften, Werkzeugen und Ausrüstung zum Einsatz kamen und welche Rückschlüsse auf das  Zusammenleben der Menschen gezogen werden können.