Tycho Brahe Planetarium

Naturwunder werden häufig in IMAX-Filmen präsentiert. Die kuppelförmige Leinwand umfasst 1000 Quadratmeter, und man sitzt mit 256 Zuschauern im Raumtheater zusammen. Niemand kann sich den Bildern entziehen. Man ist selbst mittendrin und kann eine Reise in den Kosmos mitmachen, eine Raumstation besuchen, ins Meer tauchen, ein Korallenriff studieren oder in eisige Berghöhen mitwandern und anschließend rasante Abfahrten genießen – um nur einiges zu nennen. Man wird von Schimpansen oder Delphinen begleitet, oder macht einen Flug über die Pyramiden. Auch ein freier Fall aus der Höhe ist möglich.

Das Tycho Brahe Planetarium & Omnimaxteater stellt ein Center der Populärastronomie und Raumforschung dar, in dem Natur erlebt oder auch der Sternenhimmel beobachtet werden kann. Das Planetarium produziert seine eigenen Sternvorstellungen, Lasershows und Versionen der IMAX-Filme. Neue wissenschaftliche Erkenntnisse aus der Weltraumforschung werden so aufbereitet, dass sie allgemeinverständlich und spannend zugleich sind. Aber auch die Entstehung des Lebens, die Existenz der schwarzen Löcher und die Frage nach neuen Galaxien wird eifrig diskutiert.
Es werden sowohl Führungen als auch Veranstaltungen für geschlossene Gesellschaften angeboten.

1983 spendeten Bodil und Helge Pedersen einen großen Geldbetrag für die Errichtung eines Planetariums in Kopenhagen. Damit war der Grundstein für das Tycho Brahe Planetarium gelegt. Zwischen 1987 und 1989 entstand nach den architektonischen Entwürfen von Knud Munk direkt im Zentrum am Sct. Jørgen See das 38 Meter hohe Gebäude. In der Kuppel arbeitet ein computergesteuertes Modell VI TD, eine spezielle Entwicklung von Carl Zeiss.